Das größte queere Bauprojekt
in Deutschland.
Brauchen wir in Hamburg!
Was ist das Ziel
Das größte queere Stadtprojekt Deutschlands.
Für jedes Alter, alle Gender-Identitäten und Beziehungskonstellationen.
Ein queeres Village mitten in Hamburg.
Zusammen mit starken Partner*innen planen wir das größte queere Stadtprojekt Deutschlands: Ein Haus, in dem queere Kultur und Beratung, queeres Wohnen, queere Arbeit und Dienstleistungen, queere Pflege und Altern in einem intergenerationalen Projekt zusammenkommen.
Dieses Projekt ist dafür gedacht, queeren Bedürfnissen und Lebensrealitäten einen passenden Ort zu geben. Der fehlt in Hamburg! Und, wichtiger denn je, eine sichere Perspektive und Zukunft.
Wie soll der Queere Leuchtturm aussehen?
Queeres Leben läuft anders, queere Community braucht Raum, queeres Altwerden und queere Familien haben spezielle Bedürfnisse. All das braucht ein Zuhause. Unsere Antwort ist ein "queeres Village", ein großes Haus im Herzen der Stadt.
Bei uns werden queeres Wohnen, queeres Altern und Care-Arbeit, queeres Gewerbe und Dienstleistungen sowie queere Kultur und Veranstaltungen unter einem Dach gemeinschaftlich organisiert. Wir schaffen nicht nur einen Raum für die queere Community, sondern auch Strukturen für ein demokratisches, selbstbestimmtes Zusammenleben unterschiedlicher Menschen und Identitäten.
Wir verstehen unser Projekt als Engagement nicht nur für die eigene Community, sondern auch für den Stadtteil und ganz Hamburg. Queeres Leben soll sichtbar sein als selbstverständlicher Teil des Alltags in der Stadt. Der Queere Leuchtturm wird Angebote machen und Impulse geben, die allen nutzen. Deshalb wollen wir mitten rein ins Zentrum von Hamburg und damit auch ein Zeichen gegen die Verdrängung aus der Stadtmitte setzen.
Warum ein extra Ort für die Queers?
Queere Menschen haben eigene Lebensstrukturen, Kultur- und Gemeinschaftsformen für sich geschaffen. Diese sind nicht besser oder schlechter, sondern einfach nur anders und bringen bestimmte räumliche Anforderungen mit sich.
Gleichzeitig sehen sich queere Menschen besonderen Herausforderungen gegenüber, aus der eigenen Geschichte aber auch aus einem hetero- und cis-gender-geprägten Alltag. Der Queere Leuchtturm soll ein Ort zum durchatmen, auftanken sein, in dem jeder Mensch seine Identität frei leben kann. Und ein Schutzraum: Für queere Menschen die altern, für queere Menschen in Veränderungsprozessen, für alternative Beziehungskonzepte und für queere Kultur.
Initiiert wird dieses Projekts von einer Gruppe diverser Menschen, die sich als eine „Chosen Family“ verstehen und mit diesem Projekt auch räumliche Möglichkeiten für alternative Familienkonzepte schaffen wollen.
In allem, was wir planen, denken wir den Stadtteil mit und wollen ein offenes Projekt sein, von dem die ganze Stadt profitiert.
Warum so groß?
Dieses Projekt soll weit über die Stadtgrenzen strahlen. Es soll zeigen, dass Hamburg weiterhin das Tor zur Welt ist, dass Hamburg städteplanerisch und sozialpolitisch neue Trends setzen kann.
Dieses Projekt ist eine Absage an Intoleranz, Hass und Spaltung in der Gesellschaft. Unsere Stadt ist vielfältig – das hat Tradition in Hamburg.
Aktueller Stand
Um unser Ziel zu erreichen, haben einen Verein gegründet. Wir sind derzeit ca. 40 Menschen, die das Projekt vorantreiben. Wir treffen uns einmal im Monat, jeweils am dritten Dienstag, um die aktuellen Entwicklungen zu besprechen, Ideen zu entwickeln, Veranstaltungen zu planen und Aufgaben zu verteilen. Dazu kommen die "Leuchtturmtage", das sind längere Workshops in denen wir uns jeweils einem Thema intensiver widmen - für was brauchen wir wie viel Platz, was muss das Haus können? Wie bekommen wir das finanziert? Welche rechtliche Form soll die Gemeinschaft haben? Wie finden wir Lösungen, treffen wir Entscheidungen, gehen wir mit Konflikten um?
Neben der Arbeit am Projekt selbst sind wir laufend im Gespräch mit der Hamburger Politik, Partner-Organisationen und privaten Unterstützer*innen.
Aktuell sind wir auf der Suche nach einem konkreten Bauplatz in der Innenstadt von Hamburg. Und arbeiten an der Finanzierung unseres queeren Village.
Ein guter Moment, einzusteigen und deine Ideen einzubringen!
Historie
2020
Im Jahr 2020 begannen wir – eine Gruppe queerer Menschen aus St. Pauli – uns regelmäßig zu treffen, um über die Vision eines queeren Projekts nachzudenken. Aus unserem über Jahre gewachsenen Freund:innenkreis heraus entstand die queere Bauinitiative Flamigel. Uns verband der Wunsch, nicht nur gemeinsam alt zu werden, sondern queeres Leben auf St. Pauli dauerhaft sichtbar, sicher und solidarisch zu verankern.
2021
2021, mitten in der Coronakrise, formte sich aus diesen Ideen ein konkretes Bauprojekt. Doch schnell wurde klar: Wir denken größer. Es geht nicht nur um Wohnen, sondern um einen Ort für queeres Leben in all seinen Facetten – Wohnen, Arbeiten, Kultur, Care, Gemeinschaft.
2022
Ab 2022 suchten wir das Gespräch mit Politik und Verwaltung – und stießen auf offene Türen. Die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und der Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte signalisierten ebenso Unterstützung wie zahlreiche Akteur*innen aus der queeren Stadtgesellschaft. In diesem Jahr gaben wir uns auch eine erste organisatorische Form.
2024
Heute sind wir als Queerer Leuchtturm St. Pauli e.V. ein wachsender, intergenerationaler Zusammenschluss. Wir bauen ein Zuhause, einen Safer Space, ein queeres Zentrum – mit Herz, Verstand und politischem Anspruch. Für alle queeren Menschen, die St. Pauli ihr Zuhause nennen (möchten). Und für eine Stadt, in der Vielfalt sichtbar bleibt.
Roadmap bis 2030

Mach mit!
Wir lassen Deutschlands größtes queeres Stadtprojekt Wirklichkeit werden. Dafür brauchen wir jede Menge Unterstützung. Wir brauchen viele Menschen, die mit uns die queeren Leuchtturmwärter*innen sein wollen.
Hast du Interesse, Ideen oder noch Fragen? Möchtest du uns unterstützen? Wir freuen uns, von dir zu hören!